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Die digitale Diagnose

Gesundheit ist ein hohes Gut. Wer schon einmal ernsthaft erkrankt war, kann davon ein Lied singen. Im Alter gilt es besonders auf die eigene Ernährung und die Fitness zu achten. Doch gerade für ältere Menschen ist eine regelmäßige ärztliche Betreuung unausweichlich. Manchmal lässt es sich allerdings nicht oder nur schwer einrichten einen Arzt aufzusuchen, falls Hilfe benötigt wird. Entweder fehlt es an Mobilität oder der Körper will im Alter nicht mehr so wie man selbst möchte. Die digitale Diagnose könnte für ältere Menschen eine echte Alternative zum Arztbesuch sein. Teilweise wird dies von einigen Ärten bereits angeboten. Voraussetzung ist allerdings, dass der Arzt seine Patienten entweder gut kennt oder zumindest vorher schon einmal gesehen hat. Nur so kann eine fundierte Diagnose gestellt werden.


Arztbesuch per App


Wenn der dringende Besuch beim Arzt seines Vertrauens ansteht und mal wieder ein überfülltes Wartezimmer wartet, kann ein Blick ins Internet oder ins Smartphone eine mögliche Alternative darstellen. Per App oder durch Online-Beratung werden Ferndiagnosen gestellt, die manchmal fern jeder Diagnose sind.

Es gibt mittlerweile Apps, die einen Patienten direkt zur Anfrage bei einem speziellen Arzt leiten, dem man dann sein Anliegen schildern kann. Hierfür werden pauschale Gebühren berechnet, die sich in einem bezahlbaren Rahmen bewegen. Doch was taugt die digitale Diagnose tatsächlich?



Zeit ist Geld


Sie taugt nur so viel, wie Arzt und Patient voneinander wissen. Selbst die Diagnose in der Praxis vor Ort kann mitunter verkehrt sein, weil die Kommunikation zwischen beiden Parteien oft schwierig oder ganz und gar gestört ist. Das wiederum liegt weder an der einen noch an der anderen Seite - es liegt einfach an der fehlenden Zeit!

Denn durch sie können Ärzte keine ausgereiften Diagnosen stellen. Viel mehr reiben sie sich in einer Art "Fließbandarbeit" auf, die sowohl Arzt als auch Patient mit einem unguten Gefühl zurücklässt.



Die Lücke im System

Die Online-Beratung dagegen kann zumindest ein zielführender Ratgeber oder ein unterstützendes Element sein. Den Gang in das überfüllte Wartezimmer ersetzt aber auch sie nicht. Dennoch wird sie in naher Zukunft eine Lücke füllen, die im derzeitigen Gesundheitssystem augenscheinlich da ist. Außerdem schließen in ländlichen Gebieten immer mehr Praxen, weil die Inhaber in Rente gehen und sie keinen Nachfolger finden. Damit werden die Wege bis zum nächsten Arzt beschwerlicher, denn dieser ist oft in einer anderen Stadt. Für ältere Menschen, deren Gesundheit bereits angegriffen ist, scheint das eine unmögliche Hürde zu sein. Doch gerade bei Fragen zu Ernährung und Fitness können ältere Menschen auf diese Art und Weise ihrem Hausarzt, der sie gut kennt, konsultieren. Dabei können Sie den Arzt direkt ansprechen und sehen, so als würden sie ihm gegenüber sitzen. Das Haus müssen sie dafür in Zukunft nicht mehr verlassen, sofern sie sich darauf einlassen und die Technik bedienen können. Bei komplexeren Beschwerden, bei denen der Arzt den Patienten untersuchen muss, funktioniert die digitale Diagnose natürlich nicht. Dann bleibt nur der Gang zum Arzt. Aber manchmal hilft es ja auch einfach nur mal mit dem Arzt zu reden - und das geht eben auch online!

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